Gemeinsame Pressemitteilung
zur Kandidatensuche zur Bürgergermeisterwahl
Vier Fraktionen, ein gemeinsames Ziel: Amöneburg braucht eine starke Führung für die Zukunft.
Fraktionsvorsitzende von CDU, SPD, FWG und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im kontinuierlichen Austausch zur Bürgermeisterwahl am 17. Januar 2027
PRESSEMITTEILUNG
Ihre gute Zusammenarbeit im Interesse der Zukunft der Stadt Amöneburg setzen die vier in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen nach dem einstimmig beschlossenen Abwahlantrag und dem erfolgten Amtsverzicht des Bürgermeisters fort. Aktuell steht dabei das Thema „Wahl einer neuen Bürgermeisterin oder eines neuenBürgermeis ters am 17. Januar 2027“ sowie ein gemeinsames Verständnis über die Anforderungen an Kandidatinnen und Kandidaten oben auf der Agenda. Dazu findet ein regelmäßiger vertrauensvoller und fraktionsübergreifender Austausch statt.
Gemeinsames Ziel der Fraktionen ist es, die Stadt mit ihren fünf liebens- und lebenswerten Stadtteilen Amöneburg, Mardorf, Roßdorf, Rüdigheim und Erfurtshausen in eine stabile und zukunftsfähige Entwicklung zu führen. Sie unterstreichen damit ihren gemeinsamen Anspruch, die Zukunft Amöneburgs über Fraktionsgrenzen hinweg und losgelöst von ggf. unterschiedlichen Ansichten in kommunalpolitischen Einzelfragen gemeinsam verantwortungsvoll gestalten zu wollen.
„Amöneburg braucht eine Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt, klare Entscheidungen trifft und die Stadt gemeinsam mit den politischen Gremien in eine gute Zukunft führt. Dafür müssen fachliche Kompetenz, Führungskraft und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zusammenkommen“, erklären die vier Fraktionsvorsitzenden übereinstimmend. Welche Anforderungen sollte die neue Bürgermeisterin oder der neue Bürgermeister erfüllen?
Gesucht wird eine belastbare Persönlichkeit, die idealer Weise über fundierte kommunale Verwaltungskenntnisse verfügt, wirtschaftlich und strategisch denken kann, Führungs- und Entscheidungskompetenzen besitzt, organisatorische Fähigkeiten mitbringt und über soziale und kommunikative Kompetenzen verfügt. Kommunalpolitische Erfahrung ist ebenfalls hilfreich, wenn es darum geht, Projekte und Themen anzustoßen und erfolgreich zur Entscheidung und Umsetzung zu führen.
Die künftige Amtsinhaberin oder der künftige Amtsinhaber muss daher in der Lage sein, klare Prioritäten zu setzen, Entscheidungen verlässlich zu treffen und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehören weiterhin ein wertschätzender und motivierender Führungsstil innerhalb der Verwaltung, als auch Durchsetzungsvermögen sowie die Fähigkeit, auftretende Herausforderungen oder Krisen zu bewältigen.
„Gute Verwaltung bedeutet nicht nur, Vorschriften korrekt anzuwenden. Es geht auch darum, Probleme anzupacken, Lösungen zu entwickeln und die vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. Wir brauchen jemanden, der strategisch denkt, Prioritäten setzt und die Verwaltung gemeinsam mit den Beschäftigten verlässlich handlungsfähig macht“, betonen die Fraktionsvorsitzenden. Besonderen Wert legen die Fraktionen außerdem auf soziale und kommunikative Kompetenzen. Die neue Bürgermeisterin oder der neue Bürgermeister sollte auf Menschen zugehen können, zuhören, unterschiedliche Interessen moderieren und tragfähige Kompromisse ermöglichen. Kritikfähigkeit, Empathie und Bürgernähe seien ebenso wichtig, wie ein vertrauensvolles Miteinander mit den Beschäftigten der Verwaltung und den Mitgliedern der kommunalen Gremien. Zusammenarbeit statt parteipolitischer Gegensätze Die vier Fraktionen sehen die Bewältigung der anstehenden Aufgaben als gemeinsame Aufgabe und Verantwortung.
„Wir erwarten von der künftigen Bürgermeisterin oder dem künftigen Bürgermeister, dass sie oder er den Dialog mit den Fraktionen sucht und alle Beteiligten in die Arbeit für Amöneburg einbindet. Die Fraktion ihrerseits sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, sachlich und wertschätzend mit der künftigen Bürgermeisterin/dem künftigen Bürgermeister zusammenzuarbeiten und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen, denn dafür wurden wir alle von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt“, erklären die vier Fraktionsvorsitzenden. Ziel der Fraktionen ist es, der künftigen Stadtspitze einen verlässlichen politischen Ansprechpartner zu bieten und die Arbeit der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrats und der Verwaltung auf gemeinsame Ziele auszurichten und daran fraktionsübergreifend sachorientiert zu arbeiten.
Die Fraktionsvorsitzenden sind sich einig: Amöneburg braucht eine Führungspersönlichkeit, die nicht nur die gegenwärtigen Herausforderungen und Problemstellungen bewältigt, sondern zugleich eine klare Perspektive für die
kommenden Jahre entwickelt.
Aufruf an geeignete Bewerberinnen und Bewerber
Die vier Fraktionen ermutigen qualifizierte und engagierte Persönlichkeiten, eine Kandidatur ernsthaft in Betracht zu ziehen und stehen diesen auch im Vorfeld ihrer Bewerbungsabgabe als Ansprechpartner zur Verfügung. Entscheidend seien die fachliche Eignung, die persönliche Integrität, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und der Wille, gemeinsam mit den politischen Gremien und den Bürgerinnen und Bürgern an der Zukunft Amöneburgs zu arbeiten.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen nach den geltenden Wahlvorschriften bis zum 9. November 2026 um 18 Uhr bei der Stadtverwaltung eingereicht werden.
„Wir wünschen uns Kandidatinnen und Kandidaten, die Amöneburg als Chance begreifen: als Aufgabe, die Mut, Sachverstand und Ausdauer verlangt. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit uns an Lösungen zu arbeiten, findet in den vier Fraktionen Ansprechpartner die bereit sind, mit der neuen Bürgermeisterin oder dem neuen Bürgermeister die Zukunft Amöneburgs gemeinsam zu gestalten.
Das gemeinsame Ziel ist klar: eine handlungsfähige Stadt, eine leistungsfähige Verwaltung und eine verlässliche Perspektive für alle fünf Stadtteile Amöneburgs.
V.i.S.d.P.
Wolfgang Rhiel – Fraktionsvorsitzender CDU
Norbert Rausch – Fraktionsvorsitzender FWG
Christoph Grimmel – Fraktionsvorsitzender SPD
Dirk Schaber – Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN